Clemens RabeZusammenfassungDie Erkennung von Hindernissen vor
Fahrzeugen stellt die Grundlage für Fahrerassistenzsysteme dar, die den
Fahrer vor potentiellen Gefahren warnen oder sogar aktiv in das
Fahrverhalten eingreifen können. In dieser Arbeit wird ein System zur
Hindernisdetektion durch Auswertung einer monokularen Bildsequenz
entwickelt, das auch bei langsamer Fahrzeugbewegung zuverlässig
arbeitet. Dazu wird in einem Tracking-Verfahren eine feste Anzahl von
Merkmalen im Bild uber einen längeren Zeitraum verfolgt. Durch ein
rekursives Schätzverfahren werden die Raumpositionen der Merkmale
ermittelt und schrittweise verfeinert. Ein Mehrfiltersystem erhöht zudem
die Konvergenzgeschwindigkeit der Schätzung. Anschließend wird auf
Grundlage der Raumrekonstruktion eine Hinderniserkennung durchgeführt.
Das System wird mit Hilfe synthetischer Daten untersucht, und die
Ergebnisse werden durch Anwendung auf reale Bildsequenzen verifiziert.
Eine Erweiterung des eingesetzten Filtersystems zur Positions- und
Bewegungsschätzung von Objekten in Stereoapplikationen schließt diese
Arbeit ab.
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